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Westböhmen
Westböhmen wird im Norden durch das Erzgebirge und im Süden durch den Böhmerwald (Sumava) begrenzt. Am Fuße des Erzgebirges befinden sich die weltbekannten Kurorte Karlovy Vary (Karlsbad), Marianske Lazne (Marienbad), Frantiskovy Lazne (Franzensbad) und Jachymov (Joachimstal), in denen als Heilmittel Mineral- und Thermalquellen, Moor und Naturheilgase angewendet werden.
Neben den Kurbädern ist die Gegend reich an herrlichen Landschaften, die im Naturschutzgebiet Slavkovsky les (Kaiserwald) und in den Naturparks von Smrcina zu bewundern sind. Nicht zu vergessen ist das Naturschutzreservat SOOS, ein lebendiger Beweis für Sumpfvulkane und Gasaustritte.
Eine der ältesten Städte Westböhmens, Cheb (Eger), kann auf eine bis auf das 9. Jahrhundert zurückblickende Geschichte blicken. Auf dem Markplatz findet man das Wahrzeichen der Stadt, das Spalicek (Stöckl), ein Ensemble von 11 Kaufmannshäusern.
Auf halber Strecke zwischen Sokolov und Karlovy Vary befindet sich Loket. Die ehemalige königliche Burg wurde im 13. Jahrhundert an einem hohen Felsvorsprung über dem Fluß Ohre (Eger) errichtet und beherbergt heute eine Porzellan- und Glassammlung.
Sehenswert ist auch das Kloster Tepla, gegründet im Jahre 1193. Die heutige barocke Gestalt des Klosters stammt aus dem Übergang zum 18. Jahrhundert. Ein Kleinod der Architektur ist die romanisch-gotische Klosterkirche.
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