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Mittelböhmen

Mittelböhmen Mittelböhmen, auch das Herz Böhmens genannt, das sind die sanfte Landschaft um Prag herum, die Niederungen der Elbe, der Moldau, der Berounka und der Sazava, die Mittelböhmische Hochebene und die Ausläufer der Böhmisch-Mährischen Höhe. Die naturgeschützen Gebiete von Cesky kras und Krivoklatsko zählen zu den reizvollsten in Tschechien. Das Gebiet um Krivoklat ist ein UNESCO-Naturschutzgebiet. Vom Lauf der Geschichte zeugt die wohl berümteste Burge Böhmens – Karlstejn, gegründet von Karl IV. 1348-1357 erbaut zur Aufbewahrung der Krönungskleinodien und Reliquien. Von den architektonisch interessanten Burgen ist die inmitten tiefer Wälder gelegene Burg Krivoklat westlich von Prag zu nennen. Mittelböhmen hat ideale Bedinungen für einen angenehmen Urlaub, für Freizeit- und Sportaktivitäten: Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Reiten, Baden und nicht zuletzt Tennis- und Golfspiel. Die Moldau-Talsperren Slapy und Orlik sind seit Jahren beliebte Urlaubsdomizile für Wassersportler und Angler.

Südöstlich von Prag steht eine weitere bekannte Burg – Cesky Sternberk und nahe der Stadt Benesov liegt das Schloß Konopiste, in dem wertvolle Waffen- und eine Jagdtrophäensammlung untergebracht sind. Östlich von Prag liegt Kutna Hora, im Mittelalter als Silberschatzkammer bezeichnet. In den Bergwerken hier förderte man ein Drittel der gesamten europäischen Silberproduktion. Das historische Stadtzentrum ist 1995 in das Verzeichnis der UNESCO-Denkmäler aufgenommen. In Nelahozevec, nördlich von Prag, kann man in dem Renaissanceschloß Lobkowitz aus dem 16. Jahrhundert die Exposition Europäische Kunst zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert besichtigen. Nelahozevec ist auch der Geburtsort des Komponisten Antonin Dvorak.

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